BVK
Bundesverband Deutscher
Versicherungskaufleute e.V. (BVK)
VBG
Ihre gesetzliche Unfallversicherung
VersicherungsVermittler-Praxisbox – ein Angebot des BVK und der VBG

Organisation

Einfirmenvertreter – Mehrfachvertreter – Makler
Vor- und Nachteile
(nach Günther Jung: Versicherungsvermittler, Wiesbaden 1993)
Erklärung der Begriffe
Einfirmenvertreter
Vorteile Nachteile
  • Treue- und Fürsorgepflicht der Versicherung gegenüber dem Vertreter/der Vertreterin
  • Soziale Absicherung durch gesellschaftsinterne Altersversorgungszusage
  • Ausgleichsanspruch (nach § 89 b HGB)
  • Vielfach Haftungsfreistellungs- und Regressverzichtserklärungen
  • Vereinfachte Verwaltung und Organisation im Agenturbetrieb (Tarife, Anträge, Prospektmaterial)
  • Agenturinformationssysteme werden von den Versicherungen günstig angeboten
  • Strenge Ausschließlichkeitsklausel, damit große Abhängigkeit vom vertretenen Unternehmen
  • Produktionsdruck, Zielerwartungszahlen, Provisionsniveau
  • Unzureichende Flexibilität bei Prämiengestaltung gegenüber dem Kunden/der Kundin
  • Begrenzte Zeichnungsmöglichkeiten
  • Annahmerichtlinien
  • Jederzeit fristgemäße Kündigung des Agenturvertrages ohne Angabe von Gründen
  • Nebentätigkeitsverbot auch für Familienangehörige
Mehrfachvertreter
  • Relative Unabhängigkeit
  • Größere Angebotspalette
  • Provisionshöhe/durchlaufende Provision
  • Günstige Vertragsgestaltung
  • Durchsetzungsmöglichkeiten besonderer Kundenwünsche bei den Versicherungen
  • Ausweichen auf andere Versicherer bei restriktiver Annahmepolitik
  • Vielfach in Rechtsformen einer OHG, KG oder GmbH (Nachfolgeregelung)
  • Wettbewerbsfähigkeit
  • Ausgleichsanspruch
  • Komplizierte Prämienabrechnungs- und Provisionsberechnungsverfahren
  • Hoher Organisations- und Verwaltungsaufwand (Anträge, Werbematerial)
  • Rundschreiben und Informationsflut
  • Datenträgeraustausch nur mit Zustimmung der Vertragspartner/Vertragspartnerinnen
  • Meistens keine Altersversorgung
  • Meistens keine Haftungsfreistellungs- und Regressverzichtserklärung
  • Während der Aufbauphase finanzieller Engpass
  • Geringere Fürsorge- und Treuepflicht des Versicherers
  • Jederzeitige fristgemäße Kündigung ohne Angabe von Gründen
Versicherungsmakler
  • Größere Wettbewerbsfähigkeit
  • Leichteres Handling (Maklerauftrag)
  • Günstigere Prämienpolitik
  • Höhe der Courtage, lediglich aufgrund der Courtagevereinbarung
  • Recht am Kunden/an der Kundin
  • Zahlung der Courtage, solange wie die vermittelten Verträge bei der Versicherung bestehen
  • Vielfach in der Rechtsform der KG oder GmbH (Nachfolgeregelung, Firmenwert, Veräußerung der Firma)
  • Haftung gegenüber dem Kunden/der Kundin
  • Informationsbeschaffung über die Tarife, Prämien und Bedingungen aufwendig (ständige Marktübersicht verschaffen)
  • Während der Aufbauphase finanzielle Engpässe
  • Versicherung kann Zusammenarbeit jederzeit kündigen (ohne Kündigungsfrist)
  • Kein Ausgleichsanspruch
Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute e. V. (BVK) (www.bvk.de) bietet umfassende Beratung und Hilfen an.
Mehr Informationen:
  • Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute e. V. (BVK): Existenzgründercheckliste – für selbstständige Versicherungs- und Bausparkaufleute – Berufliches, Vertragliches, Kaufmännisches  PDF-Symbol
  • Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute e. V. (BVK): Ertrags- und Kostenprognose  PDF-Symbol

 

© 2015 VBG - Hamburg; Stand: Mai 2015

Die BVK- Fachkräfte für Arbeitssicherheit

Dieter Paulisch
Leiter der Gruppe
Arbeits­sicher­heit im BVK
Franziusweg 78
12307 Berlin
Tel.: 030/745 45 37
E-Mail: dieter.paulisch@web.de

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